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Großeinsatz in BayWa-Zentrale

Der Dienstleister Hotmobil unterstützt bei der Generalsanierung und Erweiterung der BayWa-Zentrale am Arabellapark in München mit einem großen Aufgebot an mobiler Heiztechnik.

Seit Ende 2015 machen zwei über einhundert Meter hohe Baukräne am markanten, sternförmigen BayWa-Hochhaus deutlich: Hier tut sich etwas. Sie sind das unverkennbare Symbol für die dort stattfindende Generalsanierung. Das aus den 70er Jahren stammende Haus am Arabellapark war in die Jahre gekommen. Gleichzeitig sollten für den wachsenden Platzbedarf neue Flächen geschaffen werden. Folglich sieht der Plan eine Modernisierung, Aufstockung und Erweiterung vor. Im Zuge dessen wird der Baukörper höher, schlanker und optisch leichter. Das sternförmige Haupthaus gewinnt rund 7.000 Quadratmeter neue Bürofläche. Ergänzend dazu entsteht ein separates vierstöckiges Campusgebäude mit weiteren 5.500 Quadratmetern Platz. Andreas Helber, Finanz- und Immobilienvorstand der BayWa AG, kalkuliert dafür eine Investitionssumme im unteren dreistelligen Millionen-Bereich.

Damit die umfassenden Baumaßnahmen wie geplant im September 2017 abgeschlossen werden können, muss auch über die kalten Wintermonate hinweg am entkernten Hauptgebäude gearbeitet werden. Als dann die Temperaturen unter die Nullgradgrenze fielen, war eine Winterbaubeheizung unvermeidlich geworden. Sich darum zu kümmern war unter anderem Aufgabe von Waldemar Cibis, Teamleiter Anlagenbau bei der Rudolf Otto Meyer Technik Ltd. & Co.KG (ROM Technik) aus München. Rud. Otto Meyer Technik Ltd. & Co. KG ist auf die Planung und Installation von Gebäudetechnik spezialisiert. Insgesamt arbeiten rund 2.300 Mitarbeiter für das Unternehmen. Diese sind auf die vier Geschäftsfelder Service & Facility Management, Elektro, Mechanik und Gebäudeautomation aufgeteilt. Der Name ROM Technik geht auf das 1858 von Rudolph Otto Meyer (1825-1899) gegründete Unternehmen zurück. ROM Technik bietet bundesweit seinen Kunden das gesamte Spektrum der Gebäudetechnik aus einer Hand an, so auch im Fall der BayWa-Zentrale. Da der Teamleiter aus vorherigen Projekten mit dem Vermietungsspezialisten Hotmobil gute Erfahrungen gesammelt hatte, bestellte er dort als erste Sofortmaßnahme 20 mobile Elektrolüfter mit je 15 kW. Bald stellte sich heraus, dass diese zwar für den punktuellen Einsatz ideal sind, aber zur Temperierung eines 21-stöckigen, 71 Meter hohen Hauses, nicht ausreichen. Deshalb entwickelte er zusammen mit dem Hotmobil-Fachberater Matthias Brinkmann eine Komplettlösung. Sie besteht aus einem neben dem Gebäude platzierten Heizcontainer mit 2,5 Megawatt Leistung. Die Ölversorgung übernimmt ein mit dem Container verbundener Heizöltank. Der mobile Tank mit einem Volumen von ca. 10.000 Litern ist ebenfalls aus dem Hotmobil Mietpark. Auf jeder Etage platzierte man vier wassergeführte mobile Heizlüfter, die mit einer Leistung von jeweils 20 kW für angenehme Arbeits- und effiziente Trocknungstemperaturen sorgen. Bei einer Anzahl von 21 Stockwerken und zwei Tiefgeschossen kamen insgesamt 92 mobile Lüftungsgeräte zum Einsatz. Die insgesamt acht Kilometer Verbindungsrohre von den jeweiligen Etagen zu den Heizlüftern wurden professionell von den Experten des ROM-Technik-Teams ausgeführt. Die beiden Hauptstränge vom Heizcontainer in das Hochhaus, sowie die senkrechten Steigstränge mit eine Dimension von  DN 125 in Schwarzstahl wurden ebenfalls von den ROM-Technikern verlegt. Die 71 Meter hohe BayWa-Firmenzentrale hat aufgrund der statischen Höhe einen Systemdruck von 7,1 bar. Der Kessel im mobilen Heizcontainer kommt mit einem maximalen Systemdruck von 6 bar an seine Grenzen. Deshalb war es notwendig im 15. Stock eine Systemtrennung, die aus einem Plattenwärmetauscher, einer Pumpe und einem Ausdehnungsgefäß bestand, einzubauen (siehe Abbildung 1). Die beiden Tiefgeschosse beeinflussen den Druck nicht, da sich die Lüfter unterhalb des Kesselniveaus befinden. Für einen störungsfreien Betrieb des mobilen Heizkonzeptes sorgt ein Störmelder, der etwaige Fehlermeldung umgehend auf das Handy des jeweils verantwortlichen Servicetechnikers meldet und dadurch eine schnelle Reaktion ermöglicht. Ein weiteres starkes Argument, dass für dieses wassergeführte Heizkonzept der Winterbaubeheizung spricht, ist eine bis zu 50 prozentige Energie- und letztlich auch Kostenersparnis gegenüber gängigen direktbefeuerten Warmluftheizungen.

Im Februar resümiert der Teamleiter Waldemar Cibis: „Ich fühle mich von Hotmobil gut beraten und bin mit der Zusammenarbeit wie der Leistung des mobilen Heizkonzeptes sehr zufrieden“. Dieses temporäre Beheizungskonzept bleibt noch bis Mitte April 2017 im Einsatz und trägt somit zur Einhaltung des Bauzeitenplans bei.

Hotmobil zählt mit weit über 1.000 eigenen, mobilen Anlagen in den Bereichen Wärme, Kälte und Dampf zu den führenden Vermietern in Deutschland. Das 1994 gegründete Unternehmen gilt Dank acht eigener Niederlassungen im Bundesgebiet und kompetenten Fachberatern, die rund um die Uhr erreichbar sind, als besonders serviceorientiert und leistungsfähig. In jedem Fall ist auf Hotmobil Verlass – das bestätigen zufriedene Kunden jeden Tag aufs Neue.

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